In der Schweiz beginnt die hydroelektrische Nutzung der Wasserkraft. Die Energie wird dabei vorrangig für das elektrische Licht verwendet. Im Jahr 1897 nimmt die Lonza AG Basel die Lonza Elektrizitätswerke in Gampel in Betrieb. Die Turbinen werden mit Wasser aus dem vorderen Lötschental gespeist. Die gewonnene Elektrizität dient der Herstellung von Calciumcarbit und Acetylen. Damit wird auch im Lötschental das Zeitalter der Nutzung der Wasserkraft zur Erzeugung elektrischer Energie eingeläutet.